Liebe Freunde,

zur Vernissage unserer Jubiläumsausstellung „sechs“ - sechs Jahre zettzwo Produzentengalerie - möchten wir euch recht herzlich einladen.

Achtung: Die Vernissage findet diesmal ausnahmsweise am dritten Freitag, also am 17. September um 19.00 Uhr in den Räumen der zettzwo Produzentengalerie in der Zunftstraße 2 in Karlsruhe-Durlach statt.

Flankiert von den beiden Primzahlen fünf und sieben, die ein Davor und ein Danach, ein Kleiner und ein Größer anzeigen, residiert die sechs. Auf sechs Jahre monatlich wechselnde Ausstellungsthemen blicken die Künstlerinnen und Künstler zurück und thematisieren diese Zahl traditionell in ihrer Jubiläumsausstellung. Sie ist die höchste Zahl auf dem Würfel und die gefürchtetste Schulnote, das halbe Dutzend im Eierkarton und das Sechstagerennen in Berlin. Hexagonale Strukturen finden sich in der Bienenwabe ebenso wie im Eiskristall. Als sechster Sinn gelten die Vorahnungen besonders sensibler Menschen und die Fähigkeit Bewegung zu koordinieren. Der Brauerstern – nicht zu verwechseln mit dem Davidstern – sollte Unheil fernhalten und findet sich noch häufig an Karlsruher Brauereigebäuden. Weitere Sechser, von denen sich die Künstlerinnen und Künstler anregen ließen, gilt es in der Ausstellung zu entdecken.

Schaut doch mal vorbei, es würde uns sehr freuen.

Eure zettzwo Produzentengalerie

Wolfgang Kopf, "sechs", Fineliner, Lackstift und Kaffee auf Papier, 297 x 210 mm, 2021

Aktuelle Ausstellung „37°“:

Mit Lust auf Kunst statt auf Sommerpause zeigt die zettzwo Produzentengalerie „37°“. Ein durchaus passender Titel für eine Ausstellung im August mit Sommersonnenwärme und Baggerseevergnügen. Das ist die eine Seite. Die andere zeigt ihr Gesicht mit zerstörerischen Waldbränden, Sintfluten und Tornados. Die Erde hat Fieber. Und da ist die menschlichen Körpertemperatur. Unsere fast 37°. Das haben wir alle gemeinsam. Das ist die Norm. Doch auch hier - während ein bisschen erhöhte Temperatur Achtsamkeit und lediglich ein wenig Schonung erforderte, kann diese Abweichung heute ein Stigma sein und den Beginn von Ausgrenzung, Isolation und Quarantäne auslösen.

Die Künstlerinnen und Künstler von zettzwo besinnen sich aber auf unsere Gemeinsamkeit, auf das was uns Menschen verbindet und vereint. Sie zelebrieren und feiern unsere Gleichwertigkeit, die Menschenwürde und das Recht auf Freiheit und freie Entfaltung.

Stefanie Pietz, "37°", 15 x 15 cm, 2021


Artikel am 14.01.2018 in "der SONNTAG"